Eine gemeinsame Strategie als Schlüssel zum Erfolg

Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz auf dem 1. GWP-Day: Capacity Development im WassersektorAuf dem 1. GWP-Day: Capacity Development im Wassersektor, am 26. Februar 2013 in Berlin, diskutierten rund 100 Experten aus Wirtschaft, Forschung und Politik die gesamtdeutsche Capacity-Development-Strategie für den Wassersektor mit dem Titel „Qualified in Germany“.

Auf der Veranstaltung wurde die Capacity-Development-Strategie „Qualified in Germany“ vorgestellt, die gemeinsam von GWP und den Bundesministerien für Entwicklung, Bildung, Umwelt und Wirtschaft, dem Auswärtigen Amt sowie DWA und DVGW entwickelt wurde.

Eine breite Allianz zur Nutzung von Synergien

„Es ist ein wunderbares Novum, dass sich heute fünf Bundesministerien gemeinsam mit der Wasserwirtschaft und –wissenschaft öffentlich sichtbar auf eine gemeinsame Capacity-Development-Strategie verständigt haben. Ich erhoffe mir davon entscheidende Impulse für konkrete Projekte der Zusammenarbeit,“ erklärt Gunda Röstel, Leiterin des GWP-Arbeitskreises Capacity Development (CD) und Vorstandsmitglied von GWP.

Die entwickelte Capacity-Development-Strategie sieht vor, Synergien durch stärkere Zusammenarbeit zwischen den Akteuren zu schaffen, die Effizienz zu steigern und in Deutschland Capacity Development als Geschäftsfeld gemeinsam auszubauen. Auf dieser Grundlage diskutierten die Teilnehmer Ideen und Ansätze zur Umsetzung der Strategie, um den internationalen Herausforderungen und Bedarfen im Capacity Development zu begegnen und mit konkreten Maßnahmen zu unterlegen.

GWP – eine Plattform zur Entwicklung von Lösungsansätzen

In der Podiumsdiskussion präsentierten Experten aus den Ressorts Politik, Wirtschaft, Forschung und Bildung Erfahrungen aus konkreten Projekten und erörterten die Möglichkeiten hinsichtlich der Implementierung von CD-Maßnahmen im internationalen Wassersektor sowie die Notwendigkeit der entsprechenden politischen Flankierung.

Der Staatssekretär des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Hans-Jürgen Beerfeltz, erklärt: “Wasser bedeutet Leben. Immer noch aber haben rund 900 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser – und 2,6 Milliarden keinen zu Sanitärversorgung. Und auch wenn wir für viele Probleme längst technische Lösungen haben: Die größte Herausforderung liegt oftmals darin, diese an die Gegebenheiten in den jeweiligen Ländern anzupassen, damit die Menschen dort die Technik auch nutzen können. German Water Partnership bietet eine ideale Plattform, um gemeinsam solche Lösungsansätze zu entwickeln.“