Arbeitskreis Betrieb und Bildung

Capacity Development in der Wasserwirtschaft

Gute Wasserversorgung braucht neben nachhaltiger Technologie das richtige Know-how in Unternehmen, aber auch Politik und Verwaltung. Diese „Kapazitäten“ hilft GWP international mit aufzubauen. Gemeinsam mit seinen » Partnerministerien hat German Water Partnership daher eine ressortübergreifende » Strategie für das Capacity Development (CD) im Wassersektor entwickelt. Sie soll ein abgestimmtes Vorgehen bei der Planung und Umsetzung von CD-Maßnahmen bewirken und dadurch künftig einen deutlichen Mehrwert für alle Akteure erreichen. Die Vision: Unter dem Motto „Qualified in Germany“ will Deutschland sich als führender Anbieter von Capacity Development im Wassersektor etablieren, entwicklungspolitische Reformen im Wassersektor unterstützen und Exportchancen für Unternehmen ausbauen. Die deutsche Wasserwirtschaft ist hierfür gut aufgestellt. Denn viele Akteure − Unternehmen, Politik, Verwaltungen, Fachverbände und Wissenschaft − haben über Jahrzehnte ein großes Wissen und außerordentliche Fertigkeiten im Wasserbereich gesammel.

Betreiber Know-How in die Internationale Zusammenarbeit strukturierter einbinden

Kernfrage des Arbeitsschwerpunktes „Betreiber Know-how“ ist, wie das Know-how öffentlicher und privater Betreiber aus der deutschen Wasserwirtschaft für Partner in Entwicklungs-/ Schwellenländern besser nutzbar gemacht werden können. Der Ansatz des AK zu diesem Thema ist es, die Wertschöpfungskette im Wassersektor einzubinden, auch im Interesse einer Berücksichtigung bei Ausschreibungen im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit. Internationale Aktivitäten sind in weiten Bereichen Neuland für deutsche Betreiber. Die Broschüre "Sustainable Utility Partnerships" verdeutlicht den Arbeitsansatz. Der Arbeitskreis arbeitet mit Engagement Global, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) zusammen und befindet sich im Gespräch mit unterschiedlichen Finanzierern (KfW, Weltbank).

Sie möchten mitarbeiten? Die Sitzungstermine des Arbeitskreises finden Sie im » Mitgliederbereich.

 

Aktuelle Meldungen

08.11.2018
Vorstellung Kooperationsvorhaben BMZ mit der deutschen Wasserwirtschaft | Betreiberpartnerschaften

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GWP arbeitet mit dem BMZ als eines seiner Gründungsministerien seit vielen Jahren sehr gut zusammen. Am 8. November hat Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller eine neue Initiative vorgestellt, die mit maßgeblicher Unterstützung von GWP auf den Weg gebracht wurde.
 
GWP hat zusammen mit deutschen Betreibern über seinen Arbeitskreis Betrieb und Bildung und in enger Kooperation mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die generelle Idee eines neuen Modells für konkrete Betreiberpartnerschaften entwickelt.
 
„Wir freuen uns sehr, dass dieser Ansatz vom BMZ positiv aufgenommen und vom VKU unterstützt wird und nun in die Umsetzung geht“, so Julia Braune als Geschäftsführerin von GWP.
 
Betreiberpartnerschaften sollen, aufbauend auf dem praktischen Erfahrungsschatz deutscher Betreiber, einen systematischen Ansatz der internationalen Zusammenarbeit ermöglichen. Ziel ist es, dass Betreiber in Entwicklungs- und Schwellenländern ihre Gemeinden vor Ort kompetent und selbstständig versorgen können.
 
Das Vorhaben setzt das im Koalitionsvertrag verankerte Kooperationsprojekt mit der deutschen Wasserwirtschaft um. Es führt zudem zu einer engeren Zusammenarbeit mit Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit und dem VKU, der als spartenübergreifende Interessenvertretung kommunaler Unternehmen ein wichtiger Partner an Bord ist.