Geschäftsanbahnung in Indonesien, Exportinitiative Umwelttechnologie, Wasser- und Abwasserwirtschaft 

24.-28. März 2019, Jakarta, Surabaya

 

Das Projekt wird als Bestandteil der Exportinitiative Umwelttechnologien im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU 2019 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt. Zusammen mit den erfahrenen Teams von AHK Indonesien (EKONID) und German Water Partnership wird den Teilnehmern vor Ort die optimale Möglichkeit gegeben, indonesische Kooperations- und Geschäftspartner zu identifizieren und diesen interessanten Absatzmarkt zu erschließen.


Marktpotential Indonesien

Die indonesische Regierung schätzt den Investitionsbedarf in der Wasserver- und -entsorgung auf USD 80 Mrd. und benötigt für die Finanzierung verstärkt Unterstützung aus dem Privatsektor. Für Infrastrukturprojekte mit hoher Priorität stellt der Staat bis zu 40 Prozent der Mittel zur Verfügung. Weitere 20 Prozent kommen i.d.R. von staatseigenen Firmen, die mit dem Bau solcher Anlagen beauftragt werden. Die Differenz soll über private Investoren finanziert werden. Die Trinkwasserproduktion ist ebenfalls ein vielversprechender Markt. Gegenwärtig lässt die schlechte Wasserqualität keinen Trinkwasserkonsum aus den Leitungen zu. Somit muss die Bevölkerung primär auf Plastikflaschen und größere Galonen zurückgreifen.

Die indonesische Regierung strebt den Ausbau und die Neugestaltung der Trinkwasserversorgung an. Langfristig sollen alle Haushalte an das öffentliche Netz angeschlossen werden, um u.a. auch die unkontrollierte Entnahme von Grundwasser zu stoppen. Auch bei der Abwasserbehandlung besteht dringender Handlungsbedarf. In Jakarta ist für 2019 der Baubeginn für eine umfangreiche Erweiterung des Abwassernetzes vorgesehen. Der Bau der ersten 15 Zonen wird von der Japan International Co-operation Agency (JICA) finanziert und soll bis USD 528 Mio. kosten.

Ziel soll es sein mehrere kleinere Anlagen zu errichten. Der Kläranlagenbau wird primär mit Mitteln der öffentlichen Hand finanziert. Für den Zugang zu Ausschreibungen ist eine lokale Präsenz oder ein lokaler Partner notwendig.  Entsprechende Technologie, wie u.a. Pumpen und Ventile muss importiert werden. Trotz der hohen Relevanz des öffentlichen Sektors bietet der private industrielle Markt ebenfalls gute  Absatzmöglichkeiten. Aufgrund der nicht ausreichend vorhandenen städtischen Kläranlagen sind große Bürogebäude, Einkaufszentren und Hotels verpflichtet ihre Abwässer selbst zu behandeln bevor diese in öffentliche Gewässer eingeleitet werden. Ähnliches gilt für die Industrie. Die Kontrollen der Einhaltung von Umweltauflagen werden sich zukünftig weiter verschärfen. Dies wird sich mittel- bis langfristig auch positiv auf die Nachfrage nach Abwasseraufbereitungstechnologie auswirken. 

 

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Das ausführliche Programm sowie die Anmeldung finden Sie auf der rechten Seite.

Anmeldeschluss: 11.01.2019